Neues von PolluxWebinar am 12.05.2026, 13 Uhr Politikmonitoring und -analyse mit Polit-XIn Zusammenarbeit mit Polit-X bieten wir am 12. Mai 2026, um 13 Uhr wieder ein 45 minütiges Webinar zur Einführung in Polit-X an. |
Gezeigt werden die Suche in Millionen tagesaktuellen politischen Dokumenten auf Bundes-, Landes- und Europaebene sowie die Analysemöglichkeiten politischer Themen, Prozessverfolgungen und die Anwendung des neuen KI-Chat-Assistenten (mehr dazu beim Tooltipp). Zum Ende des Webinars bleibt genügend Zeit für Ihre Fragen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Nutzung von Polit-X benötigen Sie ein PLUS-Konto bei Pollux. | | | Neues von unserem Wissenschaftlichen Beirat |
Wir begrüßen ganz herzlich Prof. Dr. Isabelle-Christine Panreck als neues Mitglied in unserem Wissenschaftlichen Beirat. Frau Panreck ist Professorin für Politikwissenschaft an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln mit den Arbeitsschwerpunkten Krisen und Innovationen in der Demokratie sowie Intellectual History. Darüberhinaus ist sie im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) aktiv. |
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! | | Open ScienceErste Zeitschrift für Pollux Publishing ist gesichert. "Totalitarismus und Demokratie" vom HAIT wird Diamond Open AccessAb 2027 startet Pollux Publishing als nicht-kommerzielle Plattform für politikwissenschaftliche Zeitschriften im Diamond Open Access (wir berichteten). Ein wichtiger Meilenstein: Als ersten Partner für Pollux Publishing konnten wir die renommierte Fachzeitschrift "Totalitarismus und Demokratie" vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT) gewinnen. Mit dem Wechsel zu Pollux beschreiten wir mit unserer Institutszeitschrift neue Wege. Wir versprechen uns davon einen niedrigschwelligen Zugriff, eine erhöhte Sichtbarkeit und die Ermöglichung neuer technischer Darstellungsformen. Als Forschungsinstitut, das sich interdisziplinär mit Diktaturen, Autokratien und Extremismus beschäftigt, ist für uns zudem die Publikation als Open Access von besonderer Bedeutung. Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller, Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung an der TU Dresden |
Gemeinsam mit dem HAIT entwickeln wir die Zeitschrift konsequent weiter: Nach der erfolgreichen Umstellung auf ein kommerzielles Open-Access-Modell (2020–2026) folgt nun der nächste Schritt. Ab 2027 erscheint sie im Diamond Open Access – frei zugänglich, ohne Publikationsgebühren. |
Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit und den gemeinsamen Weg in eine unabhängige, offene Wissenschaft. Über Pollux Publishing Mit Pollux Publishing bieten wir Herausgebenden von politikwissenschaftlichen Fachzeitschriften die Möglichkeit, ihre Zeitschriften im nicht-kommerziellen Diamond Open Access zu veröffentlichen. Im Diamond OA werden Autor:innen keine Publikationsgebühren in Rechnung gestellt. Zudem behalten Herausgebende die Kontrolle über Inhalte und Begutachtungsverfahren. Pollux Publishing sichert als wissenschaftsgeleitete politikwissenschaftliche Publikationsplattform die Langzeitverfügbarkeit sowie den Zugriff über persistente Identifikatoren und unterstützt so wissenschaftliche Souveränität und Nachhaltigkeit. Nicht zuletzt kommen wir mit Pollux Publishing den Forderungen der Forschungsförderer nach, eine offene Wissenschaftskultur in der Politikwissenschaft zu unterstützen. Wenn Sie eine politikwissenschaftliche Fachzeitschrift herausgeben oder eine Neugründung planen und Interesse haben, diese über Pollux Publishing zu publizieren, dann kommen Sie gern auf uns zu. Wir können Sie bei technischen und finanziellen Fragen beraten und gemeinsam Kooperationspotentiale ausloten. |
| | Die Zukunft des Publizierens? Online-Workshop "Diamond Open Access für Herausgebende politikwissenschaftlicher Journals"Am 10. März 2026 trafen sich Herausgeber:innen politikwissenschaftlicher Zeitschriften mit der DVPW, Pollux – FID Politikwissenschaft, open-access.network, der Servicestelle Diamond Open Access SeDOA und TIB Open Publishing, um sich über Chancen, Hürden und Trends zu (Diamond) Open Access auszutauschen. Im Mittelpunkt des Online-Workshops standen Fragen der Finanzierung, der Sicherung von Sichtbarkeit und Renommee, rechtliche Rahmenbedingungen sowie das „Flipping“ von kommerziellen zu nicht-kommerziellen Open Access Modellen. Ein zentrales Fazit: Diamond Open Access wird von den Beteiligten als Chance gesehen, wissenschaftliche Zeitschriften unabhängig von Publikationsgebühren kostenfrei für Autor:innen und Leser:innen und dabei qualitätsgesichert weiterzuentwickeln. Zugleich zeigt der Praxisbericht der Rezensionszeitschrift "Neue Politische Literatur", die von Springer Nature an die ULB Darmstadt in ein DOA-Modell gewechselt ist, dass ein Flip mit organisatorischem Mehraufwand und offenen Finanzierungsfragen verbunden sein kann. Die sehr unterschiedlichen Ausgangslagen der Zeitschriften machen deutlich, dass Entscheidungen zum Flipping immer Einzelfallentscheidungen bleiben. Aufbauend auf dem Workshop sind drei Folgeveranstaltungen zur Finanzierung, Sichtbarkeit/Indexierung und zu organisatorischen Fragen geplant. Organisiert wurde die Veranstaltung von uns gemeinsam mit der DVPW. | | Diamond Open Access in der Praxis: Das Open Gender JournalIm DVPW-Blogbeitrag "Alternative Open-Access-Modelle: Erfahrungen des Open Gender Journal" beschreibt Kathrin Ganz, wie sich Open Access auch jenseits kommerzieller Verlagsmodelle nachhaltig und qualitätsgesichert organisieren lässt. Der Beitrag führt durch die Praxis der Redaktionsarbeit am konkreten Beispiel der DOA-Zeitschrift Open Gender Jornal, beleuchtet Potenziale des digitalen Publizierens und spricht über Ressourcenfragen und Zukunftsaussichten. Dabei wird deutlich, dass Diamond-Open-Access-Initiativen nicht nur kostenfreie Publikationswege ermöglichen, sondern das Wissenschaftssystem aktiv mitgestalten. |
| Tooltipp: Der neue KI-Chat-Assistent von Polit-XMit dem neuen KI-Feature von Polit-X besteht die Möglichkeit, über mehrere Dokumente hinweg Inhalte schnell und kompakt erfassen zu können. Auf Grundlage der Eingabe eines eigenen Prompts übernimmt der KI-Chat-Assistent die Sichtung der Texte. Durch eine Korrespondenz mit der KI kann der Schwerpunkt der Auswertung justiert werden, um, je nach Fragestellung, die passende Analyse vornehmen zu können. Je präziser der gewählte Prompt, desto eher können politische Inhalte erfasst werden, ohne selbst in den Volltext schauen zu müssen. |
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