Sammelwerksbeitrag(elektronisch)2010

Politikfeldanalyse und Internationale Kooperation

In: Vergleichende Regierungslehre: eine Einführung, S. 396-420

Abstract

Die Vergleichende Internationale Regimeforschung beschäftigt sich mit zwei zentralen Fragestellungen, die auch im Mittelpunkt des vorliegenden Beitrages stehen: (1) Warum entstehen internationale Regime? Unter welchen Bedingungen sind formal souveräne Nationalstaaten dazu bereit, in bestimmten Politikfeldern ihre Souveränität mit anderen zu "teilen", und sich gemeinsam erstellten Regelwerken zu unterwerfen? (2) Wie wirken einmal erstellte Internationale Regime auf das Politikfeld und die darin involvierten politischen Akteure? Die Autoren geben zunächst einen Überblick über die Theorieentwicklung in der Vergleichenden Policy-Forschung und beschreiben die Grundannahmen des institutionenökonomischen Ansatzes. Im Anschluss daran diskutieren sie die Frage, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit eine Kooperation auch unter der Bedingung von Anarchie möglich ist. Sie erörtern außerdem die Grundprobleme grenzübergreifender Verregelung und stellen einige Modellierungsversuche vor, die die nationale und internationale Verhandlungsebene verknüpfen und die innergesellschaftliche Dimension internationaler Politik integrieren. Weitere Überlegungen beschäftigen sich mit den Wirkungen und Rückkopplungen internationaler Regime, bevor abschließend einige methodische Probleme der vergleichenden Politikwissenschaft skizziert werden. (ICI2)

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