Is the open access citation advantage real? A systematic review of the citation of open access and subscription-based articles.
Langham-Putrow, A., Bakker, C., & Riegelman, A. (2021)
Der FID Politikwissenschaft – Pollux unterstützt politikwissenschaftlich Forschende beim Open-Access-Publizieren. Auf dieser Seite finden Sie einen kompakten, praxisnahen Überblick mit fachspezifischen Informationen, Tools und Hinweisen rund um das Thema.
Umfassende Informationen zu Open Access bietet das open-access.network.
Information und Beratung
Open Access Publikationen finden & nachweisen
Veröffentlichung von Preprints
Zweitveröffentlichung bei SSOAR
Wenn Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf:
Wir versuchen Ihnen gerne zu helfen.
Der freie Zugang zu Forschungsergebnissen im Open Access erhöht die Qualität der Forschung, steigert die gesellschaftliche Wirksamkeit und wird daher wissenschaftspolitisch gefordert. Der Wissenschaftsrat hebt beispielsweise hervor, dass Open-Access-Publikationen schneller und breiter durch andere Forschende rezipiert, geprüft und weiterverwendet werden können. Deshalb müsse eine Transformation des wissenschaftlichen Publikationssystems darauf abzielen, dass wissenschaftliche Arbeiten sofort unter einer offenen Lizenz (CC BY) frei verfügbar sind.
Auch in der Politikwissenschaft setzt sich Open Access mehr und mehr durch. Der FID Politikwissenschaft strebt mit seinen Services danach, Open Access in der Politikwissenschaft voranzubringen und setzt sich insbesondere für das so genannte „Diamond Open Access Publizieren“ ein. Auch die Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) unterstreicht in Ihrer Stellungnahme zu Open Access und Open Science die Bedeutung von Diamond Open Access in Zusammenarbeit mit unabhängigen Verlagen oder mit nicht-profitorientierten Forschungsinfrastruktureinrichtungen als wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Open-Access-Transformation.
Open Access bedeutet, wissenschaftliche Publikationen frei zugänglich über das Internet nachnutzbar zu machen. (siehe Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen (2003)).
Maximale Sichtbarkeit
Ihre Forschung wird weltweit auffindbar – ohne Paywalls.
Höhere Zitierwahrscheinlichkeit
Studien zeigen, dass Open-Access-Publikationen häufiger zitiert werden.
Gute Wissenschaftliche Praxis und Übereinstimmung mit Förderrichtlinien
Forschungsförderinstitutionen wie die DFG und Horizon 2000 der Europäischen Kommission erwarten, dass die Ergebnisse öffentlich geförderter Forschungsprojekte Open Access veröffentlicht werden.
Es gibt verschiedene Wege, Open Access zu publizieren:
Goldener Weg
Erstveröffentlichung direkt im Open Access. Es fallen Publikationsgebühren an (z. B. Article Processing Charges, APC, oder Book Processing Charges, BPC).
Grüner Weg
Zweitveröffentlichung (meist kostenfrei) aus zugangsbeschränkten Zeitschriften oder Büchern auf Repositorien.
Hier empfiehlt sich z.B. das Social Science Open Access Repository (SSOAR) der GESIS.
In Deutschland gilt: Auch wenn Sie bei einem kommerziellen Verlag publiziert haben, dürfen Sie Ihre Arbeit (meist das Postprint) nach einer Embargofrist oft zweitveröffentlichen (§38 Abs. 4 UrhG).
Hybrides Modell
Veröffentlichung in einer zugangsbeschränkten Zeitschrift mit optionaler Open Access Freischaltung gegen Gebühr.
Diamond Open Access (Scholar-led)
kostenfrei sowohl für Lesende als auch für Autor:innen (keine APCs oder BPCs), oft wissenschaftsgeleitet und nicht kommerziell.
Publikationsmöglichkeiten:
Nicht alles, was Open Access ist, ist auch qualitativ hochwertig. Bei sogenannten „Predatory Journals“ handelt es sich um Zeitschriften, die wissenschaftliche Autor:innen mit aggressiver Werbung und vermeintlich professionellem Auftreten zur Veröffentlichung von Beiträgen gegen Zahlung einer Publikationsgebühr auffordern, jedoch keine oder nur unzureichende Maßnahmen der Qualitätssicherung organisieren. (siehe dazu: open-access.network: Raubverlage)
Achten Sie auf:
Für eine individuelle Beratung wenden Sie sich am besten an das Open-Access-Team an der Bibliothek Ihrer Heimatinstitution oder an den oa.helpdesk.
Monografien, Sammelbände oder Kongressschriften können als E-Book direkt im Open Access erst- oder auch zweitveröffentlicht werden. Der FID Politikwissenschaft unterstützt z.B. die transcript Open Library Politikwissenschaft, in der seit 2016 jährlich ca. 20 Bücher Open Access erstveröffentlicht werden.
Ausführliche Informationen zu Open Access Büchern bietet open-access.network.
Für eine individuelle Beratung wenden Sie sich am besten an das Open-Access-Team an der Bibliothek Ihrer Heimatinstitution oder an den oa.helpdesk.
Beim Publizieren im Open Access ist es zentral, die eigenen Rechte zu kennen und zu sichern:
Ausführliche Informationen über das Urheberrecht, Nutzungsrechte und verschiedene Lizenzen bietet open-access.network.