Anglo-Franko-Sovetskie peregovory 1939 goda
In: Meždunarodnaja žizn': ežemesjačnyj žurnal ; problemy vnešnej politiki, diplomatii, nacional'noj bezopasnosti = International affairs, Heft 8, S. 28-39
ISSN: 0130-9625
Am 18. März schlug die UdSSR England und Frankreich vor, Verhandlungen über die Bildung einer Anti-Hitler-Koalition zu führen und einen Vertrag über die gegenseitige Hilfe im Falle der Agression Deutschlands zu schließen. Die zurückhaltende Reaktion des außenpolitischen Komitees der britischen Regierung, das anschließend sowjetische Vorschläge prüfte, bezog sich formal auf divergierende Auffassungen über die Vertragsformulierung der indirekten Agression. Kritisiert wird im Artikel die ambuvalente außenpolitische Position der britischen Regierung, die bereit war ihre Verhandlungen mit der UdSSR als Druckmittel gegen Deutschland zu benutzen, um eine politische Annäherung von Deutschland und England zu erringen, und im Falle des deutsch-englischen Konfliktes sich die UdSSR als einen Verbündeten zu sichern. (BIOst-Ldg)