Deutsche Tugenden: von Anmut bis Weltschmerz
In: C.H. Beck Paperback 6027
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In: C.H. Beck Paperback 6027
Der Bestsellerautor mit äthiopischen Wurzeln legt eine mit Sachkenntnis geschriebene Zustandsbeschreibung seines Heimatkontinents Afrika vor und betont darin die gemeinsamen aktuellen Interessen mit Europa - besonders auch angesichts der Fluchtbewegungen. Rezension: Der Text des Taschenbuchs ist weitestgehend identisch mit der gebundenen Ausgabe von 2016. Der Grossneffe des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie schreibt "über seinen Heimatkontinent Afrika und thematisiert die enge Verbindung, die sowohl historisch als auch in der aktuellen Weltlage zwischen Europa und Afrika besteht. Unter dem Motto 'Wer Europa bewahren will, muss Afrika retten' befasst er sich mit den enormen politischen und wirtschaftlichen Problemen des Kontinents, die so viele zur Flucht veranlassen. [...] Ein mit Sachkenntnis und anregend geschriebenes Buch, das trotz allem von Optimismus getragen ist" (R. Khan über die Erstausgabe. Für die Taschenbuchausgabe wurden sämtliche Informationen, Daten und Zahlen von 2016 auf 2018 aktualisiert. Bibliotheken, die den Titel noch nicht im Bestand haben, sollten jetzt zugreifen. (2 S)
In: Tugenden für das 21. Jahrhundert
In: Fischer 18157
Der gebildete äthiopische Prinz, Deutscher qua Erziehung, schickt seinem anspruchsvollen Bestseller "Manieren" (ID 4/04) sozusagen als Supplement diese "Fundstücke" aus dem deutschen Mentalitätsreservoir nach: 16 Beispiele deutscher Eigenheiten und Spezialitäten à la Asserate, eine private Auswahl an Erlebnissen, regionalen Besonderheiten samt fleissigen ("typisch deutsch") Belegen aus Historie und Literatur. Wenn Zeitgenossen sich über die Bahn aufregen oder das Provinzielle geisseln, wenn sie sich nur verschämt als Deutsche outen und Rituale und Symbole als rechtslastig verdächtigen, verteilt der Autor zwar nicht unkritisch, aber immer nachsichtig-wohlwollend Bestnoten für sein neues Heimatland: ob verquere Kaffeesitten, ob des Deutschen Kampf mit dem inneren Schweinehund, ob Trinkfestigkeit oder der schwäbische Kartoffelsalat - alles wird respekt- und rücksichtsvoll gewürdigt. Etliche Schnittstellen hat der Essayband auch mit Asserates Autobiografie "Ein Prinz aus dem Hause David ..." (BA 7/07). - Bereits grosser Rummel um Autor und Buch (Lesereise, Hörbuch, Medienaufmerksamkeit). (2)
In: Sophos Bd. 2
In: Schriftenreihe 1075
Die wissenswerten Antworten auf 101 Fragen befassen sich mit Geschichte, Personen, Kultur, Religion, Gesellschaft, Familie, Politik, Wirtschaft, Geographie und Natur in Afrika. Sie wecken Interesse und Verständnis für Vielfalt und Gegensätze des lebendigen und bunten Kontinents. -Lässt sich Afrika überhaupt in Fragen und Antworten erfassen? Der äthiopische Historiker Asserate unternimmt einen inspirierenden Versuch, in dieser Form Wissenswertes aus neun Themenfeldern knapp und pointiert zu erschließen: Woher kommt der Begriff Afrika? Warum war Nelson Mandela inhaftiert? Wie steht es um Malerei, Musik und Literatur Afrikas? Welche Bedeutung hat Voodoo? Warum ist Afrika arm? Welche Beachtung erfahren die Menschenrechte in Afrika? Wie wirkt sich der Klimawandel auf Afrika aus? Diese und viele andere Fragen - und ihre Antworten - zeigen nicht nur die Vielfalt des modernen Afrika. Sie wecken zugleich Verständnis für den afrikanischen Kontinent in Zeit und Raum.
Osnabrücker Universitätsrede, gehalten am 31. Januar 2019, zugleich Beitrag zur Friedens- und Konfliktforschung im Jahrbuch der Osnabrücker Friedensgespräche 2019
BASE
In: Die Andere Bibliothek 466. Band
Klappentext: Als Asfa-Wossen Asserate im Sommer 1968 zum Studieren aus Addis Abeba nach Tübingen kam, geriet er mitten hinein in die Studentenbewegung. Inzwischen besitzt der äthiopische Prinz die deutsche Staatsbürgerschaft, von seinen englischen Freunden wird er liebevoll "My favourite Kraut" genannt. Nach über fünfzig Jahren in Deutschland ist es an der Zeit für ein persönliches Fazit. Im vorliegenden Buch geht er deutschen Eigenheiten, Marotten und Klischees auf den Grund und spart dabei seine eigenen Vorlieben nicht aus. Das Alphabet erlaubt es ihm, leichtfüßig von einem Thema zum nächsten zu springen: von der Autobahn zur Bratwurst, von der Freikörperkultur zum Gartenzwerg, von der Kehrwoche zur Kuckucksuhr, von der Waldeinsamkeit zum Zapfenstreich.
"Lieben Sie Deutschland? Denken Sie, dass hier Werte und Tugenden gelebt werden, die es zu bewahren gilt? Falls ja, wie kann es gelingen, Deutschland, Europa und seine Werte zu erhalten, aber gleichzeitig das Fremde und Neue willkommen zu heißen, das andere Kulturen und Religionen einbringen?" Asfa-Wossen Asserate, Mitglied des äthiopischen Kaiserhauses, orthodoxer Christ und deutscher Staatsbürger, ist überzeugt: Toleranz ist möglich, wenn wir unsere eigenen Traditionen ehren und die der anderen respektieren. Unterschiedliche Experten äußern leicht verständlich und enorm gewinnbringend Gedanken, wie das Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen und Kulturen im Einwanderungsland Deutschland funktionieren kann. Mit Beiträgen von Asfa-Wossen Asserate, Aleida Assmann, Jan Assmann, Dietmar Bartsch, Christina Brudereck, Ali Can, Yassir Eric, Annette Friese, Walter Homolka, Navid Kermani, Charlotte Knobloch, Sabine Marx, Ijoma Mangold, Martin Mosebach, Andreas Nachama, Eckhard Nordhofen, Franz-Josef Overbeck, Manfred Osten, Ludwig Schick, Düzen Tekkal, Bassam Tibi
World Affairs Online
In: Schriftenreihe Nr. 83
Die Flüchtlingskrise hat die Ängste und Sorgen in Deutschland vor einer "Überfremdung" neu geweckt. Zugleich werden Debatten über Political Correctness und Rassismus immer heftiger geführt. Die Corona-Pandemie mit ihren Folgen - weltweite Rezession, Zunahme von Armut, Kriegen und Flucht - droht, Konflikte weiter zu verschärfen. Wie können wir vernünftig umgehen mit diesen Sorgen? Der Schlüssel für gutes Zusammenleben, davon ist Asfa-Wossen Asserate überzeugt, ist die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen. Integration ist ein Prozess, ohne Zumutungen wird es nicht gehen - auch und besonders für jene, die sich nicht integrieren wollen. (Verlagswerbung)
He was the scion of a dynasty that was reputed to descend from King Solomon, a pioneer of African unity and independence, a staunch confederate of the Allies in their fight against the fascist Axis powers and the messiah of the Jamaican Rastafarian movement. He was a reformer and an autocrat, whose rule was brought to a brutal and ignominious end when he was toppled and murdered by communist rebels. The impressive, dazzling and complex personality of Haile Selassie, King of Kings, is brilliantly conveyed in this biographical portrait by Asfa-Wossen Asserate, his close relation. The author spent his childhood and early youth in Ethiopia, though he never held political office in his native country, where his father was the last president of the Imperial Crown Council. The background of the author, who knew Haile Selassie in person, afforded him intimate insights into life at the Ethiopian court and the increasingly controversial policies pursued by the emperor. Asfa-Wossen Asserate's own experiences, augmented by intensive research in both family and public archives, combine to produce a uniquely detailed portrayal of the last King of Kings of Ethiopia and the turbulent and tragic history of the country over which he reigned surpreme for much of the 20th century. -- from dust jacket