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Entwicklung? Wessen Entwicklung?
Malaysia: Die wirtschaftliche Entwicklung Malaysias ruht auf dem Rücken von Millionen Arbeiter*innen. Anstelle von Wertschätzung für deren Leistung untergräbt die pro-kapitalistische Regierung jedoch die grundlegende Rechte von Arbeiter*innen. Dieser Artikel beschreibt die vier Hauptprobleme mit denen die Arbeiter*innenschaft konfrontiert ist.
BASE
Vertrauen in Europa: Entwicklung und Funktion als Verfassungsgrundsatz des Unionsrechts
In: Studien zum europäischen und deutschen Öffentlichen Recht
Die Frage nach Steuerungsmöglichkeiten für technologische Entwicklungen: Entwicklung einer angepaßten Technologie, Anpassung an technologische Entwicklung oder Technologie als Anpassung an eine Entwicklung?
In: Zeitschrift für Kultur-Austausch, Band 25, Heft 1, S. 18-27
ISSN: 0044-2976
Die gegenwärtige Diskussion zur technischen Hilfe für Entwicklungsländer geht einerseits davon aus, daß die technische Entwicklung in der Dritten Welt intensiviert werden muß, erkennt aber andererseits in immer stärkerem Maße, daß der notwendige Technologietransfer nicht in einer bloßen Übertragung der Technologien der Industrieländern bestehen darf; "angepaßte" Technologien sind zu entwickeln. Der Beitrag beschäftigt sich mit der damit verknüpften Forderung nach einer gezielten Steuerung der technologischen Entwicklung. Die kritische Analyse des Konzepts der "angepaßten Technologie" betont vor allem die besondere und eigenständige Struktur des Phänomens "Technologie", die in der vorherrschenden Diskussion oft übersehen wird. Der Verfasser untersucht die These von der Notwendigkeit stärkerer technologischer Entwicklung; diese These ist nur dann richtig, wenn sie sich auf "physische" Technologie beschränkt. Im Hinblick auf das Erfordernis einer Anpassung der Technologie an die anderen Bedingungen der Dritten Welt werden insbesondere der Aspekt der Arbeitsintensität und die Notwendigkeit der "Hantierbarkeit" behandelt. Ausführlich geht der Beitrag auf das Problem der Bedürfnisse in den Entwicklungsländern ein (Nachfragewirksamkeit, Frage der "falschen" Bedürfnisse etc.). Es wird hervorgehoben, daß sich Technologie ihre eigene Bedürfnisstruktur schafft. Neue Technologien beeinflussen zahlreiche außertechnische Bereiche. Hier kann es sich um unerwünschte Nebenwirkungen handeln; andererseits sind bestimmte Veränderungen erforderlich, wenn Technologie "funktionieren" soll. Der Verfasser zeigt, daß von technologischen Entwicklungen nicht nur Anpassungsdruck ausgehen kann, sondern daß technologische Entwicklung auch als Ausdruck einer umfassenden Veränderung des Weltbildes betrachtet werden muß. (JL)
Entwicklung
In: Einstiege 3
"Entwicklung" - ein Allerweltswort. Entwickeln lässt sich vieles und entwickeln kann sich vieles - in der Natur, in der Technik, der Medizin, der Geschichte, in der Politik, der Wirtschaft etc. etc. - Und in den sogenannten Entwicklungsländern?! Analog zur Darwinschen Evolutionstheorie wird in jedem Fall stillschweigend davon ausgegangen, dass Entwicklung zielgerichtet von einer als niedrig erachteten Stufe zu einer höheren stattfindet. Hier setzt Reinhart Kößler mit seinen kritischen Überlegungen an. Sein Hauptaugenmerk gilt dabei der nachholenden Entwicklung. Ihre Problematik beruht auf der Ungleichheit in der Weltgesellschaft und ihrer Dynamik - gegenwärtig konzentriert in der Krise des hegemonialen Entwicklungsmodells. Diese verweist auf die vielen Fragen nach den gesellschaftlichen Strategien, die sich hinter dem Begriff "Entwicklung" verbergen: Sie betreffen den Zukunftsbegriff, die mögliche Überwindung von Industrialisierung und Moderne sowie die Rückbeziehung von "Entwicklung" auf die "Erste Welt". Die so von Reinhart Kößler skizzierte Ideologiekritik nachholender Entwicklung führt damit hin auf den umfassenderen Bezugsrahmen der sozialen Evolution.
World Affairs Online
Evaluation im motologischen Kontext: Entwicklung eines Orientierungsmodells für motologische Evaluationsvorhaben
In: Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung, 17
Paradigmenwechsel: Von der "Integration in die Entwicklung" zur "Feminisierung der Entwicklung"
In: Peripherie: Politik, Ökonomie, Kultur, Heft 25/26, S. 122-142
ISSN: 0173-184X
Konstatiert wird das "Ende einer Akzeptanz: Frauen aus der Dritten Welt stellen sich quer und auf die eigenen Füße. Sie, die in die Entwicklung integriert werden sollten, kritisieren nun - wie auch Frauen in den Metropolen - eben diese Strategie und bestimmen selbst Entwicklungsziele, die sie zur Forderung nach einer 'Feminisierung der Entwicklung' zusammenschlossen. Objekte der Entwicklungspolitik setzen sich als Subjekte derselben." (GB)
Entwicklung
In: Schlüsseltexte der Friedensforschung, S. 25-54
Anhand einer historisch-politischen Betrachtung versucht der Beitrag eine "Entzauberung" des Begriffes der Entwicklung vorzunehmen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wird Entwicklung als ein Konzept betrachtet, das eingebettet ist in eine machtvolle semantische Konstellation unvergleichbarer Kraft und einen bestimmenden Einfluss auf die Richtung des Denkens und Verhaltens in der modernen Zeit besitzt. Der Autor thematisiert die Konsequenz aus dieser Weltsicht für zwei Drittel der Welt, die sich durch "Unterentwicklung" in einer unwürdigen Lage befindet, aus der es sich zu befreien gilt. Er betont, dass Entwicklung ein Heilsversprechen bleibt, das nur unerfüllt bleiben kann, da ihm die Annahme zugrunde liegt, es gäbe eine gleichartige Welt und eine lineare Evolution. Dies ist jedoch eine Verfälschung der Realität, denn hier wird ein isoliertes Fragment zum allgemein gültigen Bezugsrahmen erklärt. Die Mehrheit der Menschen auf der Welt lebt in einer Weise, die nicht der Logik der Ökonomie unterworfen ist; vor allem die marginalisierte Bevölkerung hat neue Formen des sozialen Austauschs und des Gemeinwesens gefunden. Auf diesem Hintergrund begreift sich der Aufsatz als Plädoyer dafür, diepostökonomischen Erscheinungen öffentlich zu diskutieren und dazu beizutragen, dass Raum geschaffen wird für neue soziale Formen. (ICH)