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Intergenerationelle Lebensqualität: Diversität zwischen Stadt und Land
In: Sozialpolitische Studienreihe, Band 21
Die theoretischen Leitbegriffe für diese Untersuchung wurden folgendermaßen definiert: Als Lebensqualität soll die Gesamtheit der Lebensbedingungen einer jeweiligen Generation gelten. Diversität scheint zum einen zwischen den einzelnen Generationen auf und zum anderen in Hinblick auf die individuellen Ausprägungen der Personen bezüglich ihrer Lebensqualität. Eine weitere Form der Diversität wird durch die räumliche Perspektive geschaffen, durch die Einbettung der Untersuchung in den Raum, in Form der Dimension Stadt/Land, dadurch wird es möglich, neue Aspekte von Generationenbeziehungen und Lebensqualität zu beleuchten. Zusammenfassend kann intergenerationelle Diversität durch soziostrukturellen und kulturellen Wandel sowie durch unterschiedliche individuelle Lebensereignisse und zeitgeschichtliche Hintergründe charakterisiert werden.
Nach der demografischen Analyse lebt ein hoher Anteil der alten Menschen in gering besiedelten Gebieten, wobei dieser Anteil zukünftig noch steigen wird. Die empirischen Analysen konzentrierten sich auf die subjektiven Dimensionen der Lebensqualität: materielle Lebensbedingungen, Wohnbedingungen und Wohnumfeld, Infrastruktur und Mobilität, Partizipation und soziale Unterstützung, subjektives Wohlbefinden und Gesundheit. Wie die Auswertungen zeigen, bestehen systematische, infrastrukturbedingte Differenzen bezüglich der subjektiven Dimensionen der Lebensqualität. Das eigentlich interessante Ergebnis ist jedoch, dass die regional unterschiedliche Bevölkerungsdichte in den meisten Fällen Differenzen besser erklären kann als das Alter, das Geschlecht oder die Bildung. Eine Ausnahme bildet die Gesundheit: Hier liefert klarerweise das Alter eine höhere Effektstärke, in weiterer Folge auch der Bildungsabschluss. Es konnten folgende benachteiligte Personengruppen identifiziert werden: in dicht besiedelten Gebieten lebende Personen (hinsichtlich materieller Lebensbedingungen und Wohnbedingungen), in gering besiedelten Gebieten lebende Personen (Infrastruktur und Mobilität), alte Menschen und Personen mit geringer Bildung (Gesundheit), alte Menschen in gering besiedelten Gebieten (Infrastruktur und Mobilität), Frauen in dicht besiedelten Gebieten (Sicherheit der Wohngegend nach Einbruch der Dunkelheit). Für diese Gruppen wurden Handlungsempfehlungen formuliert.
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Aktuelle Aspekte des Weltbevölkerungsprozesses: regionalisierte Ergebnisse der UN World Population Prospects 2004
In: Materialien zur Bevölkerungswissenschaft, Band 117
"Der Weltbevölkerungsprozess ist in globaler Perspektive auch künftig durch ein nur langsam zurück gehendes Bevölkerungswachstum gekennzeichnet. Während in den Industrieländern (Developed Countries: DCs) eine geringe Anzahl an Kindern je Frau (TFR) zu einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung beiträgt, nimmt die Zahl der Menschen vor allem in den weniger entwickelten Regionen (Less Developed Countries: LDCs) der Erde absolut noch immer stark zu. Die regionalisierte Analyse zeigt hierbei einen sowohl hinsichtlich der Großregionen der Erde als auch einzelner Staaten differenzierten Verlauf. Der vorliegende Band führt, anhand der Ergebnisse der World Population Prospects 2004 der UN, in die wichtigsten räumlichen Aspekte des aktuellen Weltbevölkerungsprozesses ein. Die wichtigsten Aspekte des Weltbevölkerungsprozesses sollen anhand ausgewählter Variablen der aktuellen World Population Prospects in thematischen Farbkarten zu folgenden Themen dargestellt werden: regionale Gliederung der Darstellung und Stand der menschlichen Entwicklung, Bevölkerungsentwicklung, Geburtenentwicklung, Entwicklung des Altersaufbaus, Entwicklung der Lebenserwartung, internationale Wanderung, Verstädterung. Der Darstellung schließt sich eine Auswahlbibliographie an, die neben den verwendeten Datenquellen und wichtiger Grundlagenliteratur auch leicht zugängliche aktuelle Übersichtsdarstellungen in deutscher Sprache sowie eine Liste mit Internetlinks umfasst. Alle Ausführungen beziehen sich, soweit nicht gesondert angegeben, auf die Daten der letzten UN World Population bzw. World Urbanization Prospects. Beide Datensätze stehen unter http://esa.un.org/unpp bzw. http://esa.un.org/unup kostenlos online zur Verfügung. Die von der UN für die kommenden zehn Jahre vorausberechnete Entwicklung der Weltbevölkerung zeigt eine regional differenzierte Dynamik. Bei einem deutlichen Rückgang der jährlichen Wachstumsraten der Bevölkerung auf knapp über 1% in Asien und Lateinamerika sowie etwa 0,8% in Nordamerika und einer weiteren Beschleunigung des Bevölkerungsrückgangs in Europa auf -0,1% in der Periode 2010/15 wird die Bevölkerung in Afrika dann noch immer um rund 2,1% pro Jahr wachsen (mittlere Variante)." (Textauszug)
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Gorod i derevnja v Evropejskoj Rossii: sto let peremen ; pamjati Veniamina Petroviča Smenova-Tjan-Šanskogo
In: Serija OGI
In: Polit.ru
Zsfassung in engl. Sprache
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Die Verwaltungsebenen und Verwaltungseinheiten der Volksrepublik China
Im Juli 1984 veröffentlichte ich in CHINA aktuell einen Artikel über die Veränderungen im Verwaltungssystem der Volksrepublik China (siehe C.a., 7/1984, S. 392-398). In den darauffolgenden Jahren hat sich der damals festgestellte Trend einer zunehmenden Verstädterung der Verwaltungsstruktur fortgesetzt: Immer mehr Regierungsbezirke wurden durch bezirksfreie Städte ersetzt. Gab es Ende 1982 noch 170 Regierungsbezirke, waren es Ende 1990 nur noch 113. Dagegen stieg die Zahl der bezirksfreien Städte im gleichen Zeitraum von 109 auf 185. Gleichzeitig wuchs die Zahl der von Städten verwalteten Kreiseinheiten von 171 auf 701, während die Zahl der von Regierungsbezirken verwalteten Kreiseinheiten von 1.962 auf 1.185 abnahm. Weitere Indikatoren für die zunehmende Verstädterung sind die Zunahme der kreisfreien Städte von 133 Ende 1982 auf 186 Ende 1990 sowie die Einrichtung einer neuen Verwaltungseinheit, nämlich der bezirksfreien Stadt auf Kreisebene, von der es Ende 1990 bereits 93 gab.
BASE
In waze we trust: algorithmic governance of the public sphere
In: Media and Communication, Band 6, Heft 4, S. 153-162
This article explores the current "place" of e-government in realizing public value in the context of what seems to be an emerging platform urbanism. It highlights a complex platform-based urban ecosystem encompassing private and public organisations and citizens. This "mainstreaming" of e-government practices puts demands on cities and governments to reconsider their own role in "city making" so as to achieve meaningful public oversight. The point of departure is the operationalization of this "place" by conceptualizing participation and (multi-sided) platformisation as a framework to draw attention to the dynamic domain of e-governance where shifts can be seen in market structures, infrastructures, and changing forms of governance, and which may challenge the public interest. This is illustrated by an exploration of the social traffic and navigation application Waze.
Urban renewal projects and democratic capacities of citizens
In: Mediterranean quarterly: a journal of global issues, Band 27, Heft 1, S. 71-96
ISSN: 1527-1935
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The place of memory in understanding urban change in Central Asia: the cities of Bishkek ans Ferghana
In: Europe Asia studies, Band 66, Heft 9, S. 1501-1524
ISSN: 0966-8136
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The global construction of EU development policy
In: Journal of European integration, Band 36, Heft 6, S. 567-583
ISSN: 0703-6337
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Djibouti: grandes manoeuvres
In: Jeune Afrique, Band 53, Heft 2737, S. 55-88
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Flughäfen als Agglomeration: zur Aerotropolisbildung in Deutschland
In: Europa Regional, Band 16.2008, Heft 3, S. 102-112
Aerotropolis ist ein neuer Begriff für eine sprawl-artige Konzentration luftverkehrsbezogener Betriebe aller Art, zeitkritischer Verarbeitung
und Logistik, Hotels, Unterhaltungs- und Einzelhandelsangebote und Bürogebäude. Diese liegen außerhalb des traditionellen Stadtgebiets.
Aerotropoli entstehen an oder nahe bestehender oder geplanter Großflughäfen. Die neuen Agglomerationen erstrecken sich bis in 25 Kilometer
Entfernung des Flughafenzentrums (Airport City). Die Arbeit stellt die Frage, inwieweit eine derartige, wirtschaftsfokussierte, neue Form
von Verstädterung heute bereits in Deutschland festgestellt werden kann. Unter Verwendung statistisch-administrativer Daten werden die
Umfeldgemeinden der 19 wichtigsten Flughäfen typisiert. In direkter Nachbarschaft der Terminals werden ATKIS-Daten mit Hilfe eines GIS analysiert, um den Grad und die Qualität baulicher Nutzungen zu erfassen.