Biographical note: Günther Wassilowsky, geb. 1964, Dr. theol., nach Professuren für Kirchengeschichte in Linz, Innsbruck und Frankfurt a.M. seit 2020 Professor für Historische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.Günther Wassilowsky, geb. 1964, Dr. theol., nach Professuren für Kirchengeschichte in Linz, Innsbruck und Frankfurt a.M. seit 2020 Professor für Historische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.Stefan Samerski, geb. 1963, Dr. theol., Priester, studierte katholische Theologie, Geschichte und Kunstgeschichte in Bonn und Rom. Er ist promovierter und habilitierter Kirchenhistoriker, seit 2007 außerplanmäßiger Professor für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der LMU in München, Gastprofessor an zahlreichen Universitäten und Forschungsinstituten sowie Professor für Kirchengeschichte am Priesterseminar Redemptoris Mater Berlin, einer Zweigstelle der Päpstlichen Universität Gregoriana.Birgit Aschmann wurde 1967 geboren und ist seit 2011 Professorin für die Europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts an der Humboldt-Universität zu Berlin. Schwerpunkte ihrer Forschungen liegen im Bereich der deutschen und der spanischen Geschichte, der Emotionsgeschichte und der Geschichte des Katholizismus. Als Vorstandsmitglied der Kommission für Zeitgeschichte hat sie im September 2018 eine Tagung zur Enzyklika "Humanae vitae" organisiert. Demnächst erscheint ein von ihr mitherausgegebener Sammelband zur Friedensinitiative Benedikts XV. von 1917. Sie ist langjähriges Mitglied im ZdK und wurde im November 2017 in dessen Hauptausschuss gewählt.Georg Essen, geb. 1961, Dr. theol., Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Ruhr-Universität Bochum.Nikola Eterović, geb 1961, Dr. theol., Kurienerzbischof und Diplomat des Heiligen Stuhls, seit 2013 apostolischen Nuntius in Deutschland.
Günther Wassilowsky (Hg.) Rom in Berlin -- Impressum -- Inhalt -- Vorwort -- Günther Wassilowsky Wilhelm von Humboldt in Rom -- 1. Humboldts Auftrag -- 2. Humboldts Romerfahrung -- 3. Humboldts Kreis -- 4. Schluss -- Stefan Samerski Primat der Außenpolitik -- Birgit Aschmann Katholiken und Weimar: In der Republik der Außenseiter -- 1. Die deutschen Katholiken hatten sich am Ende mit dem Kaiserreich gut arrangiert -- 2. "Schwarze Zukunftsbilder". Am Weltkriegsende dominierte die Krisenwahrnehmung -- 3. "Eure Stunde ist gekommen" - ein katholischer Take-off zu Beginn der Weimarer Republik -- 4. Spezifikum des deutschen Katholizismus: Verbände und Partei - der organisierte Katholizismus als Erbe des 19. Jahrhunderts -- 5. (Gebremste) neue Akteure: "Die Frau als Mitgestalterin am Neuen Deutschland" -- 6. Die Relevanz neuer "emotional communities" - Verhaltenslehren des Herzens in der Weimarer Republik -- 7. Die Verflechtungen inkompatibler Denk- und Verhaltensweisen erleichterten den Weg zum Nationalsozialismus -- Christian Waldhoff Universalität und Partikularität* -- 1. Universalität und Partikularität in Kirche und Bundesstaat -- 1.1 Universalität und Partikularität in der katholischen Kirche -- 1.2 Universalität und Partikularität im deutschen Bundesstaat -- 2. Der völkerrechtliche Status der Kirche -- 3. Die Beziehungen zur katholischen Kirche als Problem zwischen bundesstaatlicher Kompetenzaufteilung und Außenstaatsrecht -- 3.1 Völkerrechtlicher Status der Gliedstaaten im deutschen Bundesstaat in der Entwicklung -- 3.2 Sonderstellung des Hl. Stuhls im deutschen Außenstaatsrecht -- 4. Diplomatische Beziehungen zum Hl. Stuhl nach 1871 als Problem zwischen Politik und Recht -- 4.1 Katholizismus im Kaiserreich -- 4.2 Diplomatische Kontakte zwischen der Reichsgründung und 1920 -- 5. Der politische und staatsrechtliche Kontext 1920.
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